Information zum Lehrbetrieb und Corona-Virus (Sars-CoV-2)

Liebe Teilnehmer*innen, 
die Akademieleitung hat beschlossen, dass bis auf weiteres alle Kurse und Veranstaltungen ausschließlich virtuell stattfinden. 
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Für Fragen Ihre Kursbuchung betreffend, kontaktieren Sie uns gerne unter
Telefon 089/4400-77930 oder christophorus-akademie@med.uni-muenchen.de.


Ihr Team der Christophorus Akademie

 

Allgemeine Palliativversorgung im Krankenhaus: Herausforderungen - Ansätze - Wege


Mit diesem Workshop möchten wir erfahrene Kolleg*innen ansprechen, die in ihrer Organisation die allgemeine stationäre Palliativversorgung aufbauen und stärken wollen. Die Umsetzung des palliativen Ansatzes in Strukturen und Prozessen einer Klinik unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen stellt das Vorhaben vor Herausforderungen: Welche Strukturen sind notwendig? Welche Instrumente unterstützen die Mitarbeitenden? Wie und in welchem Umfang kann Personalentwicklung geschehen?

Ein mögliches Konzept soll am Beispiel des Projektes „PalliativAnsprechpartner“ im LMU Klinikum vorgestellt werden. Zielsetzung und Aufgaben der PalliativAnsprechpartner sowie Erfahrungen mit dem Konzept werden thematisiert.

 

Inhalte

  • Unterschied zwischen spezialisierter und allgemeiner stationärer Palliativversorgung
  • strukturelle Herausforderungen bei Implementierungsvorhaben
  • Vorstellung des Konzeptes der PalliativAnsprechpartner (PA) der Universitätsklinik München
  • von der Idee zur Umsetzung
  • Tipps, Fallstricke, Ausblick
  • Vorstellung von Tools/ Minivorträgen zum Implementieren (IPOS, Screening, Broschüre für Angehörige, Leitfaden zur Begleitung von Sterbenden)

Methoden
Impulsvorträge und Präsentation, Gruppenaustausch, Diskussion

 

Fachkräfte, die in der spezialisierten stationären Palliativversorgung tätig sind und in ihren Einrichtungen (Krankenhäusern) allgemeine stationäre Palliativversorgung implementieren wollen
Christophorus Akademie
werden beantragt
€ 150,-

Dr. med. Birgit Haberland

Roxana Braun

 

 

21 V-14 M5 - Webinar

Freitag, 18.06.2021
9.30 bis 16.30 Uhr
bis 07.05.2021
die Veranstaltung ist abgesagt

Würde - "eine Art, zu leben" (Peter Bieri)

Update 2016

 

Im Zusammenhang mit Palliative Care wird viel von Würde geredet. Am Ende des Lebens soll es ruhig, bedächtig, geordnet zugehen – so als ob zumindest das Ende eines Menschenlebens würdig abzugehen habe. Da klingt die Frage mancher Palliativpatienten (nach einer langen Odyssee durch die medizinisch – therapeutische Landschaft) wie eine schallende Ohrfeige: Mußte ich erst so krank werden, um endlich menschenwürdig behandelt zu werden?

Würde ist uns als Menschen angeboren und gleichzeitig muß sie gestaltet werden. Neben der Seinswürde gibt es die Handlungswürde. Sie spielt in helfenden und heilenden Berufen eine große Rolle: das, was ich als gut für einen anderen erkenne, kann ihn/sie aufbauen oder bloß stellen.

 

Was ist die Voraussetzung für ein Leben in Würde – für mich selbst und für andere? Wie kann ich – auch im Leid und in Bedrängnis – Würde bewahren?

Angesichts des nahen Lebensendes werden Schuld und Versagen zu einem großen Thema:
Ist es „würdig“, Menschen zum Auflösen, Aufklären dieser Schuld zu drängen oder zeugt es eher von Respekt, Schuld anzuerkennen und stehen zu lassen, als etwas Unberührbares? Können wir das Schweigen der uns Anvertrauten als Wunsch nach Integrität sehen, als höchsten Respekt vor einem Leben, das durch ein Sortieren und Ordnen in seiner Einzigartigkeit zerstört würde? Können wir – inmitten einer überinformierten Gesellschaft – mit dem Schweigen als Ausdruck von Intimität leben?

 

Und sollten wir als Be-Handelnde, Beratende und Pflegende nicht auch über das Los – Lassen nachdenken…

Die Würde des Menschen ist unantastbar, aber sehr wohl in ihrer Strukturiertheit zu hinterfragen und zu definieren.

Dazu will dieser Workshop mit Professor Dr. Luise Reddemann einen Beitrag leisten.

 

 

Fachkräfte aus Hospiz- und Palliativversorgung
Nachweis einer Qualifizierung in Palliative Care
Christophorus Akademie
werden beantragt
€ 250,-
Prof. Dr. med. Luise Reddemann

 

16 V-13 M56

15.03. bis 16.03.2016
Beginn: Dienstag, 10.00 Uhr Ende: Mittwoch, 17.00 Uhr
bis 19.01.2016  

Die Palliativstation im Wandel

Update 2016

 

Als Einrichtung der speziellen Palliativversorgung sehen sich Palliativstationen heute im Spannungsfeld zwischen der Forderung nach Sterbehilfe, der individuellen Umsetzung von Sterbewünschen der Patienten, Nachfragen der Krankenkassen und MdK-Prüfungen.

Die Anforderung an Dokumentation, Outcome-Messungsüberlegungen und der Frage des geeigneten Überleitungsmanagements, sowohl in der Priorisierung der Aufnahmeplanung auf die Station als auch in der Übergabe an SAPV-Teams oder andere Strukturen, kommen hinzu und erhöhen die Komplexität.

Ziel dieses Workshops für erfahrene Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (mit Leitungsverantwortung) aus dem ärztlichen, pflegerischen und psychosozialen Bereich ist es, diese Themen – nach kurzen Impulsreferaten – gemeinsam im Plenum und in Kleingruppen zu bearbeiten.

Folgende Fragen stehen im Fokus:

  • Umgang mit dem Wunsch nach Sterbehilfe und Suizidhilfe, ethische und rechtliche Fragen
  • Outcome-Messung & Qualitätsmanagement – wie passt das zu Palliative Care?
  • Dokumentationserfordernisse, MdK-Erfahrungen, DRG-Fragen
  • Aufnahme- und Überleitungsmanagement

 

Fachkräfte aus Medizin, Pflege, psychosozialen Arbeitsfeldern, die auf einer Palliativstation arbeiten
Nachweis einer Qualifizierung in Palliative Care
Christophorus Akademie
werden beantragt
€ 150,-

Dr. med. Susanne Roller
Dr. med. Johannes Rosenbruch

 

16 V-13 M60

Dienstag, 07.06.2016
Beginn: 10.00 Uhr
Ende: 17.00 Uhr
bis 26.04.2016

Angebot 2017 in Planung
Bei Interesse schreiben Sie uns bitte

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Schmerztherapie bei Palliativpatienten

Update 2016


Schmerzen sind ein häufiges und belastendes Symptom bei vielen onkologischen und nicht-onkologischen Erkrankungen. Wenn die Standardtherapien nicht helfen - was dann? Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden Kolleginnen mit Expertise in Palliativmedizin und Schmerztherapie Lösungsansätze und Tipps für komplexe und "kniffelige" Schmerzsituationen erarbeiten.
Wir freuen uns auf Ihre konkreten Fragen und Fälle, die wir in die Vorbereitung einfließen lassen. 

 
Inhalte
  • Therapie von komplexen nozizeptiven / neuropathischen Schmerzen
  • Schmerztherapie bei hochbetagten Palliativpatienten
  • Titration
  • Opiatrotation
  • Applikationswechsel
  • Was tun, wenn die üblichen Tricks nicht helfen?
  • S3-Leitlinie Palliativmedizin

 

Fachkräfte, die in der Palliativmedizin tätig sind und Schmerztherapeuten, die Palliativpatienten behandeln 
Christophorus Akademie
werden beantragt
€ 150,-
Dr. med. Birgit Haberland

Dr. med. Anna-Maria Stumvoll

 

 

16 V-13 M58

Mittwoch, 20.04.2016
Beginn: 9.30 Uhr
Ende: 17.00 Uhr
bis 09.03.2016

Angebot 2017 in Planung
Bei Interesse schreiben Sie uns bitte

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Anwendung von Sedativa und Sedierung am Lebensende in der Allgemeinen Palliativversorgung

Der Einsatz von Sedativa und die sogenannte „Palliative Sedierung“ sind in der palliativmedizinischen Versorgung wichtige und ethisch akzeptierte Therapiemöglichkeiten zur Behandlung von schwer kranken und sterbenden Menschen, die aufgrund anderweitig nicht behandelbarer Symptome für sie unerträgliches Leiden erleben. Für Mitarbeitende in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen stellen sich mehrere Herausforderungen: In welchen Situationen setzen wir sedierende Maßnahmen ein? Wer ist in Entscheidungen hinsichtlich sedierender Maßnahmen einbezogen? Was ist bei der Dokumentation zu beachten?


Das Forschungsprojekt „SedEol“ der Klinik für Palliativmedizin (gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF) erhebt durch Aktenanalysen und qualitative Interviews Daten zur Praxis der Anwendung von Sedativa und „Palliativer Sedierung" am Lebensende in der Hämatologie/Onkologie, Neurologie, Akutgeriatrie und Gynäkologie sowie in Pflegeheimen.
Dieser Workshop vermittelt Kenntnisse über aktuelle Forschungsergebnisse zum Einsatz von Sedativa am Lebensende in der Allgemeinen Palliativversorgung, gibt einen Überblick über Leitlinien-Empfehlungen zu "Palliativer Sedierung" und will den Austausch über Herausforderungen in der alltäglichen Praxis anregen.

 

Inhalte

  • ausgewählte Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt SedEol und Diskussion dazu
  • ausgewählte Empfehlungen aus Leitlinien zu „Palliativer Sedierung" und Diskussion dazu
  • Praxis-Erfahrungen eines/einer Expert*in zum Thema und Diskussion dazu
  • als Teil des Forschungsprojektes „SedEol“: Leitfaden-gestützte Gruppendiskussion (siehe unten)

Im Workshop wird eine Leitfaden-gestützte Gruppendiskussion zum Thema durchgeführt. Diese Diskussion wird mittels eines digitalen Audio-Aufnahmegerätes aufgezeichnet und in anonymisierter Form im Rahmen des Forschungsprojektes ausgewertet. Die Zustimmung der Ethikkommission der LMU sowie die datenschutzrechtliche Freigabe liegen vor.

 

Methoden
Impulsvorträge, Falldiskussion und Reflexion, Leitfaden-gestützte Gruppendiskussion

 

 

 

Pflegende und Ärzt*innen, die im Krankenhaus (außer Palliativstation/ Palliativdienst) oder im Pflegeheim sterbende Menschen betreuen
die Teilnahme ist kostenfrei
werden beantragt
Christophorus Akademie

Dr. med. Eva Schildmann

Dr. Bettina Grüne

Sophie Meesters

 

20 V-15 M89

Donnerstag, 16.07.2020
Beginn: 9.30 Uhr
Ende: 17.00 Uhr
bis 11.06.2020
in Planung

 

Sedierung am Lebensende

Medizinische und ethische Herausforderungen

 

Die sogenannte „Palliative Sedierung“ ist in der palliativmedizinischen Versorgung eine wichtige Handlungsoption bei anderweitig nicht behandelbaren Symptomen und unerträglichem Leiden. Unter ethischen Gesichtspunkten wird die Sedierung in der letzten Lebensphase häufig als vorzugswürdige Option im Vergleich zur assistierten Selbsttötung oder auch Tötung auf Verlangen bezeichnet. Die Gründe für diese normative Setzung sind allerdings unterschiedlich und nicht unumstritten. Weiterhin stellt sich Sedierung in der letzten Lebensphase als heterogene Praxis dar, die mit medizinischen und ethischen Herausforderungen verbunden ist.

 

Gegenstand dieses interdisziplinären medizinisch-ethischen Workshops sind neben medizinischen Grundlagen zur Sedierung in der letzten Lebensphase insbesondere klinisch-ethische Herausforderungen. Dieser Workshop vermittelt Kenntnisse über aktuelle Forschungsergebnisse zu Sedierung und gibt einen Überblick über Leitlinien-Empfehlungen. Anhand ausgewählter Fälle werden ethische schwierige Aspekte der Sedierung am Lebensende diskutiert.

 

Gerne berücksichtigen wir konkrete Fragen in der Vorbereitung. Bitte lassen Sie uns diese spätestens vier Wochen vor Beginn des Workshops zukommen.

 

 

Inhalte

  • ausgewählte Forschungsergebnisse zu Sedierung am Lebensende
  • Empfehlungen aus Leitlinien zu „Palliativer Sedierung"
  • klinisch-ethische Herausforderungen der Sedierung am Lebensende
  • normative Verortung der Sedierung als Handlungsoption im Kontext von Sterbebegleitung und Sterbehilfe

 

Methoden
Impulsvorträge, Falldiskussion und Reflexion

 

 

Fachkräfte aus Hospiz- und Palliativversorgung
online Veranstaltung
werden beantragt
€ 150,-

Dr. med. Eva Schildmann

Prof. Dr. med. Jan Schildmann

 

21 V-14 M4 - Webinar

Montag, 14.06.2021
Beginn: 9.30 Uhr
Ende: 17.00 Uhr
bis 03.05.2021
Termin für 2022 ist in Planung
bitte melden Sie sich bei Interesse

 

Multiprofessioneller Aufbaukurs Palliative Care

für Fachkräfte mit Basisqualifizierung in Palliativmedizin oder Palliative Care

 

„Und was kommt danach…?“ fragen nicht nur Palliativpatient*innen, sondern auch Absolvent*innen unserer Qualifizierungskurse. Endlich können wir diese Frage mit einem aufbauenden Kursangebot beantworten und einen Raum zum berufsübergreifenden Lernen anbieten.
Die Perspektiven anderer Berufsgruppen auf schwer kranke Patient*innen und ihre Zugehörigen lassen sich am besten in einem gemeinsamen Lernprozess erschließen. Voneinander lernen und miteinander lernen ist in Zeiten sich schnell verändernder Gesundheitsszenarien von großer Bedeutung: Wissen auf Vorrat und Reflexion notwendiger, teils ungewöhnlicher Maßnahmen aus der Berufspraxis als eine Möglichkeit zu sicherem Handeln.

 

Die Inhalte der Aufbauwoche vertiefen Themen aus den Qualifizierungskursen und greifen eigene Erfahrungen und Fragen aus dem Berufsalltag auf.

 

Inhalte

  • Kommunikation mit Patient*innen und Angehörigen
  • arbeiten im multiprofessionellen Team
  • Symptomlinderung: medikamentöse und nichtmedikamentöse Interventionen
  • der Körper als Erfahrungsort und Ressource
  • Identität und Anspruch/Professionalität und Berührbarkeit
  • Autonomie und Palliativbegleitung
  • Ethik: Sterbehilfe und Sterbebegleitung
  • Vorsorge im Dialog planen
  • Trauerprozesse
  • neue Wege der Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit
  • interkulturelle Aspekte in Palliative Care
  • Vernetzung und Netzwerke
  • Spiritualität

 

Methoden
Impulsreferate, Arbeit in Kleingruppen, Besprechung eingebrachter Fälle aus der Praxis

 

 

Ärzt*innen, examinierte Pflegende, Seelsorgende, Mitarbeiter*innen psychosozialer und therapeutischer Berufsgruppen

Basisqualifikation in Palliative Care/ Palliativmedizin (DGP zertifiziert)

Christophorus Akademie
werden beantragt
Anrechnung möglich >>
€ 750,-

Prof. Dr. med. Claudia Bausewein

Hermann Reigber

Dr. med. Johannes Rosenbruch

Rainer Simader

 

21 V-14 M8 - Webinar

08.11. bis 12.11.2021
Beginn: Montag, 10.00 Uhr
Ende: Freitag, 15.00 Uhr
bis 27.09.2021
ausgebucht Anmeldung auf Warteliste
Anmeldung >>

 

Symptomkontrolle

Update 2017

 

Kompetenz in guter Symptomkontrolle ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal in der Palliativversorgung.
Um der Komplexität und Ganzheitlichkeit der Probleme, Symptome und Bedürfnisse unserer Patienten gerecht zu werden, sind Kenntnisse, Erfahrung und Reflektion erforderlich.

 

Themenschwerpunkte sind:

  • Behandlung von Atemnot
  • Neurologische und psychiatrische Symptomkomplexe
  • Entscheidungsfindung beim Beenden von Dialyse und Beatmung

Im Update werden Möglichkeiten einer erweiterten körperlichen Untersuchung ohne technische Zusatzuntersuchungen zur Einordnung neurologischer Syndrome und daraus ableitbare therapeutische Therapieprinzipien besprochen.

Gerne diskutieren wir Ihre konkreten Fragen oder Fallbeispiele. Bitte lassen Sie uns diese spätestens eine Woche vor Beginn des Workshops zukommen.

 

 

Fachkräfte aus Hospiz- und Palliativversorgung
Nachweis einer Qualifizierung in Palliative Care
Christophorus Akademie
werden beantragt
neu  Anrechnung möglich >>
€ 250,-

Prof. Dr. med. Claudia Bausewein

Prof. Dr. Dr. med. Berend Feddersen

Dr. med. Johannes Rosenbruch

Dr. med. Susanne Tänzler

 

17 V-16 M67

13.03. bis 14.03.2017
Beginn: Montag, 10.00 Uhr
Ende: Dienstag, 13.00 Uhr
bis 30.01.2017
für 2018 ist wieder ein Angebot geplant

Fatigue - der „Schatten der Krankheit“

 Update 2018

 
Unter den spezifischen Symptomen von Krebspatienten findet neben Schmerz, Luftnot, Schlafstörung, Appetitverlust, Angst und Depression die tumorbedingte Fatigue in den letzten Jahren vermehrt Aufmerksamkeit.

 

Tumorbedingte Fatigue wird definiert als inadäquate, vor allem körperlich empfundene Müdigkeit, die sich durch ausreichenden Schlaf und Ruhepausen nicht beeinflussen lässt.
Die Auswirkungen der Fatigue reichen von körperlicher Inaktivität, die zu weiterer Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens mit Schwäche und Konditionsverlust führt, über daraus resultierenden Dosisreduktionen der adjuvanten Therapie bis hin zu anhaltender Verminderung der Lebensqualität aufgrund der emotionalen Belastung und des Verlustes der sozialen Integration und Rollenkompetenz.

 

Schlaf bringt dem Fatigue-Patienten keine Erholung und die tumorbedingte Fatigue kann zeitlich so versetzt zur Krebserkrankung auftreten, dass diese nicht mehr als Auslöser erkannt wird. Daraus ergeben sich für die Patienten, die Behandler und das soziale Umfeld vielfach hartnäckige Vorurteile, die die überwiegende Zahl der betroffenen Patienten schweigen lassen und in eine Spirale aus Isolation und Depression führen.

 

Allein deshalb besteht aus psychoonkologischer Sicht dringender Aufklärungsbedarf bei Patienten und Angehörigen sowie Ärzten, Physiotherapeuten und Pflegekräften.


Eine Psycho-Onkologin, eine Palliative Care Fachkraft und eine Sporttherapeutin erarbeiten mit den Teilnehmenden die Grundlagen und die Differentialdiagnosen, um aus diesem Verständnis heraus interdisziplinäre Behandlungskonzepte aus medikamentöser Therapie, tagesstrukturierenden Maßnahmen und speziell zugeschnittener Trainings- und Sporttherapie zu entwickeln.

 

 

Methoden
theoretische Impulse, Gruppenübungen, Selbstreflexion, Literatur

 

 

Fachkräfte aus Hospiz- und Palliativversorgung
Nachweis einer Qualifizierung in Palliative Care
Christophorus Akademie
werden beantragt
Anrechnung möglich >>
€ 250,-

Dr. med. Pia Heußner

Rainer Teufel

 

 

18 V-17 M76

12.07. bis 13.07.2018
Beginn: Donnerstag, 10.00 Uhr
Ende: Freitag, 13.00 Uhr
bis 31.05.2018
 Angebot 2019 in Planung