Information zum Lehrbetrieb und Corona-Virus (Sars-CoV-2)

Liebe Teilnehmer*innen, 
die Akademieleitung hat beschlossen, dass bis auf weiteres alle Kurse und Veranstaltungen ausschließlich virtuell stattfinden. 
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Für Fragen Ihre Kursbuchung betreffend, kontaktieren Sie uns gerne unter
Telefon 089/4400-77930 oder christophorus-akademie@med.uni-muenchen.de.


Ihr Team der Christophorus Akademie

 

Vertiefen I Vernetzen

In den Rahmenvereinbarungen zur Sicherung der Qualität der stationären Hospizversorgung sowie der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung wird für alle Berufsgruppen die jährliche Teilnahme an vertiefenden Fortbildungsmaßnahmen gefordert.


Die Europäische Gesellschaft für Palliative Care (EAPC) hat im Jahr 2011 Qualitätsstandards zu interdisziplinären Kernkompetenzen formuliert. An ihnen sowie am Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) orientiert sich unser vertiefendes Angebot, das der zunehmenden Komplexität und den häufigen Veränderungen in Palliative Care gerecht werden will.


Die Workshops bauen auf Inhalte der Qualifizierungskurse auf. Sie bieten Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Kompetenz in Palliative Care zu spezifischen Themen zu erweitern. Sie eröffnen Raum für Austausch zu fachlichen und persönlichen Herausforderungen und Fragestellungen. Der interkollegiale Austausch ist hier Methode und Ziel zugleich.


Gemeinsam mit unseren Bayerischen Partner-Akademien bieten wir in einem Ethikprojekt eine Auswahl von Schulungen zu ethischen Fragestellungen an. Wir freuen uns sehr, dass die Paula-Kubitschek-Vogel Stiftung diese Initiative finanziell unterstützt.


Schließlich ist es uns ein Anliegen, auch das Münchner Netzwerk, im Verbund mit Kolleginnen und Kollegen anderer Hospiz- und Palliativeinrichtungen, zu stärken. Dies gelingt seit vielen Jahren mit der Vortragsreihe Palliativ Forum München. Hier wird zum berufs- und fächerübergreifenden Austausch an verschiedene Orte der Stadt eingeladen.


Einige Kurse aus dieser Kategorie können zum Erwerb des Mildred Scheel Diploms angerechnet werden. Nähere Informationen finden Sie hier >>.

 

 

 

Palliativansprechpartner*innen - Inhouse-Schulung

Netzwerk für Schwerkranke am Klinikum der Universität München

 

Am Klinikum der LMU werden jährlich mehrere Tausend Patient*innen mit fortgeschrittenen Erkrankungen und begrenzter Lebenserwartung (z. B. Krebs, COPD, chronische Herzinsuffizienz, chronische Niereninsuffizienz) betreut. Etwa 1.200 Menschen versterben jährlich im Klinikum. Die Mitarbeiter*innen auf den Allgemein- und Intensivstationen setzen sich sehr für diese Patienten ein. Palliativansprechpartner*innen sind hier spezielle Lots*innen für die Betroffenen und deren Familien.
Im November 2016 begann der Palliativdienst der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin mit dem Aufbau eines Netzwerks von Palliativansprechpartner*innen zur Verbesserung der allgemeinen stationären Palliativversorgung am KUM. Inzwischen sind dazu mehr als 90 Pflegekräfte und Ärzt*innen benannt.

Die Lots*innen wurden speziell geschult und treffen sich im Netzwerk viermal im Jahr zu Fortbildungen und Austausch.

 

Ziel der Schulungen und des Netzwerkes ist es, schwerkranke Patient*innen schon frühzeitig im Krankheitsverlauf zu unterstützen. Prognose und Behandlung, Kontrollverlust und Schmerzen, andere belastende Symptome, Angst und Depression, wirtschaftliche Probleme, die Zukunft der Angehörigen – das Spektrum der Palliative Care ist weit gefächert. Es umfasst direkte Hilfe vor Ort ebenso wie Unterstützung der Kranken im Umgang mit ihrem Schicksal. Auch die Begleitung und Linderung von Symptomen in der Sterbephase ist eine Aufgabe, die alle Stationen betrifft. Hier sind die Palliativansprechpartner*innen für die Kolleg*innen vor Ort ebenso wie für die Betroffenen und deren Familien wichtige Kontaktpersonen.

 

Inhalte

  • Wer ist Palliativpatient*in?
  • Palliativmedizinische Strukturen am KUM
  • Screening für palliativmedizinische Bedürfnisse
  • Symptomkontrolle in verschiedenen Phasen des Krankheitsverlaufs
  • Grundsätze der Begleitung in der Sterbephase
  • Aufgaben und Rolle der Palliativansprechpartner*innen

 

benannte Palliativansprechpartner*innen am Klinikum der Universität München (Ärzt*innen aller Fachrichtungen, examinierte Pflegende)
Christophorus Akademie
werden beantragt
die Teilnahme ist kostenfrei
Dr. med. Birgit Haberland
und Kolleg*innen

 

 

 

21 G-KPM/PA - Webinar

22.11. bis 23.11.2021

Beginn: Montag, 9.00 Uhr

Ende: Dienstag, 16.00 Uhr

29.10.2021
Anmelden >>

 

 

 

 

charta Branding"Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen“.


Mit den Schulungen für Palliativansprechpartner*innen setzt die Klinik für Palliativmedizin Handlungsempfehlungen der Nationalen Strategie und der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland um. Das Projekt wurde im Fortschrittsbericht 2017 der Nationalen Strategie >> veröffentlicht.

 

Palliativpharmazie light

Pharmazeutisches Fachpersonal in der Palliativversorgung

 

Die Apotheke spielt in der Palliativversorgung eine besondere Rolle, nicht zuletzt da die Arzneimitteltherapie in der Behandlung der körperlichen Symptome eine tragende Säule darstellt. Die Mitarbeiter*innen in öffentlichen Apotheken betreuen Menschen oft über Jahre, bereits vor, aber auch während einer schweren Erkrankung. Die Angehörigen – als Kund*innen – auch noch nach Versterben der erkrankten Person. Wie die pharmazeutische Begleitung von Palliativpatient*innen auf ihrem Weg der medizinischen Behandlung aussehen kann, soll in diesem Kurs dargestellt und diskutiert werden. Das Seminar bietet einen Überblick über palliativmedizinische Versorgungsstrukturen, die Position und Rolle des pharmazeutischen Fachpersonals im Versorgungsumfeld. Ebenso werden Grundlagen der palliativmedizinischen Symptomkontrolle vermittelt. Ziel ist ein vertieftes Verständnis der palliativmedizinischen Versorgungsabläufe und die Bedeutung der Pharmazie in Palliativnetzwerken.

 

  

Apotheker*innen, Pharmazeut*innen im Praktikum, Pharmazeutisch-technische Assistent*innen
Online Veranstaltung
werden beantragt
€ 150,-

Dr. rer. biol. hum. Constanze Rémi

und Kolleg*innen

 

 

 

21 V-14 M11 - Webinar

Donnerstag, 17.06.2021

Beginn: 9.30 Uhr

Ende: 17.00 Uhr

06.05.2021

 

 

 

 

 

Das Mildred Scheel Diplom

Lernen im Verbund


Die Deutsche Krebshilfe fördert deutschlandweit fünf Akademien in Bonn, Dresden, Göttingen, Köln und München, die bereits seit vielen Jahren Bildungsmaßnahmen in Palliativmedizin und Palliative Care anbieten.

Um die Fort- und Weiterbildung in der Palliativversorgung in Deutschland weiter voranzubringen, haben sich diese Akademien zu einem Verbund zusammengeschlossen. Das Ziel ist eine kontinuierliche Verbesserung der Qualität in der palliativmedizinischen Versorgung.

 

 

Scheel Diplom 150Mit dem gemeinsamen Palliativmedizin/Palliative Care „Mildred Scheel Diplom“ möchten wir möglichst viele Interessierte aus allen in der Palliativversorgung tätigen Berufsgruppen ansprechen, um eine Kompetenzentwicklung - aufbauend auf den etablierten Basisqualifikationen und orientiert an der klinischen Praxis - zu erreichen.

 

Grundlage sind die im EAPC White Paper (European Association for Palliative Care) genannten zehn interdisziplinären Kernkompetenzen sowie die Orientierung an den Niveaus des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR). Ziele sind u. a. die Vertiefung von Fachwissen sowie u.a. die Weiterentwicklung von Kommunikations- und Implementierungskompetenzen.

 

Es besteht die Möglichkeit, entsprechend ausgewiesene Kurse an allen Verbundakademien zu absolvieren. Es wird empfohlen, mindestens an zwei der Akademien Diplomkurse zu besuchen. Eine Übersicht über die Angebote finden Sie hier >>.

 

Alle Veranstaltungen mit dem Zusatz Mildred Scheel Diplom können angerechnet werden. Natürlich können diese Kurse auch einzeln belegt werden, ohne das Diplom anzustreben.

 

 

mds diplom flyer 070916 1Sie haben Interesse, das Mildred Scheel Diplom zu absolvieren? Ergänzende Informationen zu Voraussetzungen und Erwerb des Diploms finden Sie hier >>

 

Den Flyer "Lernen im Verbund" finden Sie hier >>

 

Ihre Ansprechpartnerin:
Anke Mijatovic
Akademie für Palliativmedizin Bonn
Tel. 0228 / 64 81-13957
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

 

Arzneimitteltherapie

Update

 

Ärzt*innen, Pflegende und Apotheker*innen, die im Bereich Palliativmedizin und palliative Versorgung tätig sind, lernen neue Aspekte kennen, frischen ihr Wissen auf und tauschen berufsspezifische Erfahrungen in einem multiprofessionellen Setting aus.
Die Themen werden in Impulsvorträgen präsentiert und im berufsgruppenübergreifenden Plenum diskutiert. Wesentlicher Bestandteil des Workshops ist die Interaktion der Teilnehmenden: Fachkräfte, die schon viele Jahre in der Palliativ- und Hospizversorgung arbeiten und „Neulinge“ kommen in Kontakt und ermöglichen eine Verdichtung ihrer fachlichen Netzwerke.


Innerhalb der interdisziplinären Kernkompetenzen in der Palliativversorgung der EAPC zielt dieser Workshop vor allem die Kernkompetenz 8 an: Umfassende Versorgungskoordination und interdisziplinäre Teamarbeit umsetzen, durch alle Settings hindurch, in denen Palliative Care angeboten wird.

Der Inhalt des Workshops entspricht Niveau 7 des DQR (Deutscher Qualitätsrahmen für Bildung): Erwerb von Kompetenzen zur Bearbeitung von neuen komplexen Aufgaben- und Problemstellungen sowie zur eigenverantwortlichen Steuerung von Prozessen in einem wissenschaftlichen Fach oder in einem strategieorientierten beruflichen Tätigkeitsfeld. Die Anforderungsstruktur ist durch häufige und unvorhersehbare Veränderungen gekennzeichnet.

 

Wir freuen uns auf Ihre Fragen, die wir gerne diskutieren werden. Bitte lassen Sie uns diese vor dem Workshop für unsere Vorbereitung zukommen.

 


 

Fachkräfte aus Hospiz- und Palliativversorgung
Nachweis einer Qualifizierung in Palliative Care
Christophorus Akademie
werden beantragt
Anrechnung möglich >>
€ 250,-

Prof. Dr. med. Claudia Bausewein
Dr. rer. biol. hum. Constanze Rémi

und Kolleg*innen

 

 

21 V-14 M9 - Webinar

25.11. bis 26.11.2021
Beginn: Donnerstag, 10.00 Uhr
Ende: Freitag, 16.00 Uhr
bis 14.10.2021
Anmeldung >>

 

 

Arzneimitteltherapiesicherheit in der Palliativmedizin

Umgang mit Neben- und Wechselwirkungen

 

Das Ziel der palliativmedizinischen Betreuung ist die Verbesserung der Lebensqualität bei Patient*innen mit fortgeschrittenen Erkrankungen. Die Arzneimitteltherapie stellt in der Behandlung der körperlichen Symptome eine tragende Säule dar. Neben dem potenziellen Nutzen kann sie jedoch auch Risiken bergen, z.B. durch Off-Label-Use von Arzneimitteln, Polypharmazie oder die Anwendung von Mischinfusionen. Der hippokratische Grundsatz "erstens nicht schaden" stellt daher oftmals eine große Herausforderung dar. Um eine gute und vor allem sichere Arzneimitteltherapie für Palliativpatient*innen zu erreichen, ist es essentiell, dass die an der medizinischen Versorgung beteiligten Berufsgruppen die risikobehafteten Bereiche kennen und bewusst mit ihnen umgehen. Der Kurs soll einen Überblick über die Arzneimitteltherapiesicherheit in der Palliativmedizin geben, mit besonderem Fokus auf Arzneimittelneben- und wechselwirkungen. Gemeinsam sollen Strategien für die tägliche klinische Praxis zum Umgang mit diesen Herausforderungen erarbeitet und diskutiert. Ziel ist es, Möglichkeiten zur Verbesserung der Sicherheit im Umgang mit Arzneimittelneben- und wechselwirkungen im eigenen Arbeitsumfeld zu identifizieren, um Schäden für die Patient*innen zu vermeiden und die Arzneimitteltherapie und damit die Symptomkontrolle zu optimieren.

 

Methoden
Impulsvorträge, Arbeit in Kleingruppen

 

  

Fachkräfte aus Hospiz- und Palliativversorgung, Apotheker*innen, Pharmazeut*innen im Praktikum, Pharmazeutisch-technische Assistent*innen
grundlegende Kenntnisse in Palliative Care und Palliativmedizin werden vorausgesetzt
online Veranstaltung
werden beantragt
€ 150,-

Dr. rer. biol. hum. Constanze Rémi

Dr. med. Bernadett Hilbert

und Kolleg*innen

 

 

21 V-14 M10 - Webinar

Mittwoch, 16.06.2021
Beginn: 9.30 Uhr
Ende: 17.00 Uhr
bis 05.05.2021
Termin für 2022 ist in Planung

bitte melden Sie sich bei Interesse