Aktuelle Information zum Lehrbetrieb

 

Informationen zum Corona-Virus (Sars-CoV-2)

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
unter gewissenhafter Einhaltung der Verhaltens- und Hygieneregeln haben wir den Lehrbetrieb in Präsenzform eingeschränkt wieder aufgenommen bzw. bieten zu bestimmten Themen Onlineseminare an.


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Telefon 089/4400-77930 oder christophorus-akademie@med.uni-muenchen.de.


Ihr Team der Christophorus Akademie

 

 

Palliativmedizin und Notfallmedizin? Wie akute und palliative Behandlung zusammengehen können

Dienstag, 15.09.2020, 18.00 bis 19.30 Uhr
(der ursprüngliche Termin Mittwoch, 01.7.2020 findet nicht statt)

Hörsaal VI LMU Klinikum, Campus Großhadern, Marchioninistr. 15, 81377 München

 

PD Dr. med. Clemens Gießen-Jung
Oberarzt Klinik für Hämatologie/Onkologie des LMU Klinikums, er war 3 Jahre stellvertretender Leiter der Zentralen Notaufnahme des LMU Klinikums

Dr. med. Susanne Tänzler

Oberärztin, Leiterin des Palliativmedizinischen Dienstes im LMU Klinikum

 

 

Einführung und Moderation:

Dr. med. Hans Pohlmann

Oberarzt und Leiter der Palliativstation im München Klinikum Harlaching

 


Von ihren Zielen her definieren sich Notfallmedizin und Palliativmedizin durchaus unterschiedlich.

Die Notfallmedizin will in einer akuten Situation nicht nur symptomatische Linderung bzw. Besserung erreichen, sondern auch das bedrohte Leben erhalten und die Rehabilitation zurück zur Normalität anstoßen. Palliativmedizin zielt auf die optimale Symptomkontrolle zur Verbesserung der Lebensqualität, aber nicht auf Lebensverlängerung um jeden Preis. Dort wird das Sterben in der Regel nicht als Niederlage und Versagen bewertet.


Sind die beiden Zugangsweisen auf sehr kranke Menschen unversöhnlich, sozusagen die schwarze oder die weiße Seite der Medizin? Die gute oder die schlimme Behandlungsform? Bei genauerer Betrachtung gibt es das eine nicht ohne das andere: im Rahmen einer palliativen Behandlung und Begleitung kann es Situationen geben, wo akute Krisen wie Atemnot oder Schmerzattacken rasch medizinisch behandelt werden müssen. Wenn es gelingt, Patient*innen mit schwerwiegenden (Tumor)-Erkrankungen in ein palliatives Versorgungskonzept zu integrieren, besteht die Chance, mögliche Notfallszenarien zu besprechen und angemessenes ärztliches Vorgehen auch für Notfälle festzulegen. Im besten Fall lassen sich belastende Krankenhauseinweisungen und -aufenthalte vermeiden.


Und was ist, wenn die Weiterführung lebensverlängernder Maßnahmen nicht mehr indiziert ist oder der/die Patient*in solche Maßnahmen ausdrücklich nicht will und das in einer Patientenverfügung festgelegt hat? Wer begleitet und berät die Angehörigen in dieser Situation und wie kommen Ärzt*innen in der Notaufnahme, auf der Intensivstation oder Rettungsassistent*innen vor Ort damit zurecht?
Viele Fragen, die nur in einer guten Kooperation und einer ehrlichen Auseinandersetzung zwischen beiden medizinischen „Sichtweisen“ gelöst werden können.

 

 

Kursangebot

Palliativ Forum

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